Mitmensch

Bitte nimm mir nicht meinen Schmerz, sondern hilf mir, ihn zu fühlen, so dass er selber gehen kann.

Textempfehlung im Buch: Kapitel VI Einklang

Mit Tränen bringen wir die Saat aus, doch jubeln dürfen wir, wenn die Zeit der Ernte kommt. (Psalm 126,5)

Wissen ist Macht – Weisheit ist Liebe

Die eigene Bestimmung zu erkennen, heißt, die Frucht bringen dürfen, zu der man befähigt ist – so könnte der Sinn des Lebens beschrieben werden. Für jeden Menschen ist die Antwort individuell, auch der Weg und die Erfahrung. Und wie vereinbart es sich mit den Mitmenschen, die auch unterwegs sind auf ihrem Weg – „leben inmitten von Leben, das leben will“ hat Albert Schweitzer das genannt. Einander zu helfen, Verletzungen zu überwinden und das eigene Licht unter dem Scheffel hervorzuholen, wäre der Idealfall. Wir schaffen das nicht ständig, so kann es wie auf dem Foto passieren, dass Schnee auf die zu späte Frucht fällt. Dann hilft nur eins – sich immer wieder aussöhnen mit Widrigkeiten und festhalten am Erreichten, nicht infrage stellen, sondern beharrlich und liebevoll den nächsten Schritt wagen.

Textempfehlung im Buch: Kapitel V „Neubeginn“

Ich meine aber das: Wer da kärglich sät, der wird auch kärglich ernten; und wer da sät im Segen, der wird auch ernten im Segen. (2. Korinther 9:6)


Lieben lernen – die transgenerationale Okkupation beenden


Den Frieden lasse ich euch, meinen Frieden gebe ich euch. Nicht gebe ich euch, wie die Welt gibt. Euer Herz erschrecke nicht und fürchte sich nicht. (Johannes 14:27)

Ich muss nicht länger
eifersüchtig hassen

darf Kriegsgefühle
verklingen lassen

befreit kann ich in
Freude schwingen

Deinen Frieden
zur Welt bringen

Es wurde und wird sehr viel berichet, geforscht und herausgefunden über die Auswirkungen von Krieg und Trauma im menschlichen Körper, in den zwischenmenschlichen Beziehungen, im gesellschaftlichen Kontext.

Was hat die Vergangenheit unserer Ahnen mit unserem eigenen Leben zu tun? Es kann sehr heilsam sein, sich dieser Frage zu stellen. Es geht dabei nicht darum, Menschen anzuklagen, sondern darum, die Schuld aufzudecken, deren Auswirkung die Folgegenerationen tragen müssen, weil sie bisher der Vergebung unbekannt geblieben ist.

Textempfehlung im Buch: Kapitel III Aufarbeitung

„Wo aber derselben Vergebung ist, da ist nicht mehr Opfer für die Sünde.“ (Hebräer 10:18)

Bibel und Blumen – erste Lesung zur Sterntalerin

Hingabe

Fürwahr, ich vollführe etwas Neues:
schon sproßt es auf –
erkennt ihr es nicht?

und ich will in der Wüste einen Weg,
in der Einöde Ströme schaffen.
Jesaja 43:19
Er kennt

Weitergehen
nicht verdrängen

mit offenen Augen sagen
nicht mein Wille

das Aushalten wagen

wenn alles in mir
sich zusammenzieht
und sträubt

bis mein Kopf
sich endlich
willig neigt

ist mein Kelch leer
und ich bin bereit

(Leseempfehlung dazu: Kapitel II Rückzug)

Herzlich willkommen bei sterntalerin.de

Willkommen auf der Internetseite zu meinem Buch

Sterntalerin – Mein kleiner Seelenratgeber Schritte zum inneren Frieden

Lyrik & Seelsorge – auf lyrischen DenkWegen der Seele freien Lauf lassen auf der Suche nach ihren Wurzeln und ihrem Wohin. Nur in diesem Zusammenhang kann sie den Frieden finden, der ein ewiger ist. Weg, Wahrheit und Leben – darum geht es.

Die Sterntalerin ist auch mein erstes in-Worte-Fassen, mein Anfang, der Liebe in Person, Jesus, den ich finden durfte, zu danken und meinen persönlichen Weg zu beschreiben.

Es gibt mein Taschenbuch in zwei Ausführungen, bitte dazu auf die folgenden Links klicken:

Softcoverausgabe: weißer Einband mit Titelbild und Illustrationen im Buch.

Hardcoverausgabe im blauen Einband komplett ohne Illustration mit Platz für eigene Notizen zwischen den Kapiteln.

Ich bedanke mich für die Ausgestaltung der Sterntalerin:

Bei dem Berliner Künstler V.D.Blokk. Er hat alle Zeichnungen entworfen.

Bei meiner Mutter Heidemarie Schmidt. Sie hat das Titelbild kreiert.

Bei meinem Sohn Niels Albrecht. Er verwaltet als Admin sterntalerin.de.

 

 

Fühl` dich frei!

Mit Lyrik innere Wege gehen. Gedanklich sortieren, nachsinnen oder etwas umwerfen, auf den Kopf stellen. Ein kreativer Akt.

Die Sterntalerin möchte ermutigen, tiefer zu gehen, hinzuschauen, auszuhalten, wenn es Momente im Leben gibt, wo es unstimmig wird.

Vielleicht will sich eine bisher ungelebte Wahrheit in uns Bahn brechen. Es gehört Mut dazu, sie aufsteigen zu lassen und Kapazität – eigene Ressourcen, ein stabiles Umfeld, Vertrauen und Sicherheit. Aber genau das fehlt oft.

So führen Menschen eine Art Doppelleben, indem sie mit aller Macht verdrängen, was im Jetzt keinen Platz finden darf. Und das kostet Kraft, die mit zunehmendem Alter nicht mehr so üppig vorhanden ist. Also lieber frühzeitig den Deckel lüften, und, wenn man spürt, es ist ein schweres Lebens-Kapitel, das da nachgeschrieben werden will, fachkundige Hilfe dazunehmen.

Mancher kann auch über erlebte Ereignisse sprechen, jedoch emotionslos. Die erste Frage wäre daher: Bist du schon mal richtig traurig darüber geworden? Oft gestehen wir uns die Phasen der Trauer gar nicht zu, dann verschieben und verdrängen wir die Gefühle. Doch sie rumoren in unserem „Keller“, und manchmal haben wir den Schlüssel so sehr verlegt, dass wir sie nicht mehr „erschließen“ können. Dann sind Therapeuten gefragt.

Das Buch will anregen, in guten, stabilen Zeiten immer wieder innezuhalten und den „Keller“ in Ordnung zu bringen und den eigenen Lebenskurs zu überprüfen, um die Seele wieder freizubekommen für das Hier und Jetzt. Aber es steht auch zur Seite in Krisenzeiten, in Zeiten des Umbruchs und der Einsamkeit.

Alles hat seine Zeit. Nur wir haben immer keine Zeit. Fühlen wir uns frei, sie uns zu nehmen. Und wenn es zwei Buchtexte sind, über die man ins Nachdenken kommt oder zum Stift greift, um eine Idee, einen Gedanken aufzuschreiben, oder aufzustehen und einen Freund anzurufen, zu besuchen.

Ganz kleine Schritte können es sein, aber sie leiten eine Kursänderung ein. Und das ist ganz viel!

Textempfehlung im Buch: Kapitel I Schmerz

und werdet die Wahrheit erkennen, und die Wahrheit wird euch frei machen. (Johannes 8:32)